Virtus beteiligt an zwei EU-Arbeitsmarktprojekten im „South Baltic Programm“
Virtus – Institut für neue Lehr- und Lernmethoden beteiligt sich mit zwei Projekten am "South Baltic Programm" der Europäischen Union. Der Rostocker Bildungsträger richtet als gefragter E-Learning-Experte Lernmanagementsysteme und Kommunikationsplattformen für die Projekte "COHAB" und "South Baltic Professionals" ein.
Im Rahmen des Projektes "Co-operation and Integration of Higher Education and Labour Market around the South Baltic Sea" (COHAB) sollen bis zum 30. Juni 2014 innovative E-Learning Methoden eingesetzt werden, um Studenten an fünf Universitäten der Länder Dänemark, Schweden, Litauen, Polen und Deutschland zeitgleich auszubilden und mobil zu machen für den Raum südliche Ostsee. "Wir freuen uns, dass der dänische Antragsteller dabei an uns herangetreten ist. So können wir aktiv an der Arbeitsmarktentwicklung im südlichen Ostseeraum mitwirken", sagt Virtus-Geschäftsführer Olaf Arndt. Denn die EU-Erweiterung habe inzwischen zwar zu größerer Arbeitsmarktmobilität beigetragen. Das volle Potential sei jedoch bei Weitem nicht ausgeschöpft. "Nach wie vor gibt es Personalmangel, der mit qualifizierten Arbeitskräften aus benachbarten Ländern behoben werden könnte", so Arndt.
Das Rostocker Bildungsinstitut Virtus hat nun die Verantwortung übernommen für das Einrichten eines Lernmanagementsystems, die Entwicklung geeigneter Lehr- und Lernmethoden und die Unterweisung der Mitarbeiter der Universitäten in der Nutzung dieser Technologien. Gemeinsam mit dem dänischen Partner werden Inhalte entwickelt und grenzüberschreitende Seminare mittels neuester Videotechnologien – als "parallel teaching" – durchgeführt.
Auch im Rahmen des Projektes "South Baltic Professionals", das im Januar 2012 für eine Laufzeit von drei Jahren starten wird, ist Virtus der verantwortliche Partner für die Erstellung und Lieferung von Lerninhalten via E-Learning. Ein Ziel ist dabei die Verbesserung der interkulturellen Kompetenzen und der Kenntnisse über die Nachbarländer. "Virtus wird dafür ein spezielles LMS samt Kommunikationsplattform einrichten und in diesem virtuelle Kurse bereitstellen, um Mitarbeiter von Jobcentern, Personalmanager in Unternehmen und Studenten auf die Tätigkeit am Arbeitsmarkt Südliche Ostsee vorzubereiten", so Olaf Arndt.
Das "South Baltic Programm" der EU stärkt im Zeitraum von 2007 bis 2013 durch verschiedene Projekte und Maßnahmen die nachhaltige Entwicklung im Bereich der südlichen Ostsee. Durch eine verbesserte und vor allem grenzübergreifende Zusammenarbeit und Kommunikation der Institutionen und Menschen werden die Identität mit der Region und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Regionen erhöht. Mehr Informationen unter www.southbaltic.eu.
